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| Thema: Gedichte und Geschichten |
| Mainstreet schrieb: (25.08.2006) Beiträge: 371 |
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| Hast Du eine Geschichte oder ein Gedicht das Dir gefällt oder Du selber gemacht hast? Lass uns auch davon teilhaben und behalte es nicht für Dich :-) Ihr seid das Licht der Welt (Matth. 5,14) |
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| 41. Leuchtturm: (29.05.2008 17:33:52) Beiträge: 369 |
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| Marder sagte: Und auch eine Geschichte... Die Katholiken sitzen vor ihrer Hütte. Ein Heide geht vorbei und pfeift sich eins. Die Katholiken tuscheln: 'Der wird sich schön wundern, wenn er stirbt!' Sie klopfen sich auf den Bauch ihrer Frömmigkeit, denn sie haben einen Fahrschein, der Heide aber hat keinen, und er weiß es nicht einmal. Wie hochmütig kann Demut sein! Frei nach: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935 ******************************* zu deiner Geschichte Marder, der Kurt Tucholsky war Jude und ist zu den prodestanden Konvertiert, so nehme ich an, dass er bei dieser Geschichte die Juden nannte. Aber spielt ja auch keine Rolle, hauptsache du hast eine Geschichte an die Leute bringen können um wieder mal deine gehasste Kirche an den Pranger zu stellen. Das Menschen sich über andere Menschen stellen war schon immer so, gibt es nicht nur bei gläubigen Menschen, das es Falsch ist muss man wohl nicht extra noch Betonen, dass weiss jeder. |
| 42. Marder: (29.05.2008 18:37:15) Beiträge: 139 |
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| @Leuchtturm: Nein, er hat expliziert die Katholiken genannt...aber du kannst auch jede andere Religion einsetzen...ist immer das Gleiche... Und nein ich hatte nicht vor die Kirche an den Pranger zu stellen denn sonst hätte ich Heinrich Böll (1917-1985) zitiert: "In seinem Durchschnitts-'Organ' ist der deutsche Katholizismus mies bis dreckig, in seinen Methoden dumm bis dreist." oder Paulus Gordon:"Der Vatikan ist die Warze im Gesicht der Kirche" um mal bei DEINER Kirche zu bleiben... Es sind nicht die Gottlosen, es sind die Frommen seiner Zeit gewesen, die Christus ans Kreuz schlugen...Gertrud von Le Fort 1876 - 1971 |
| 43. Amni: (29.05.2008 20:40:20) Beiträge: 456 |
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| Die Geschichte zum Nachdenken ------------------------------------- Im Chat entdeckte ich mein neues Leben, begeistert war ich, so etwas hatte es noch nie gegeben. Viele Freunde und immer Spaß, Lebensfreude im Übermaß. Hundert bunte, lustige Namen von Leuten, die immer wieder kamen. "bussi" hier und "knuddel" da, hier herrscht Liebe, das war mir klar. Hier hab ich seither viel Zeit verbracht, viele Stunden so manche Nacht. Die Chatfreunde wurden täglich mehr und die waren immer lieb und nett !!! Meine Chatfreunde, ja die liebte ich sehr !!! Dann kam der Tag, wo mir schlimmes geschah, und ich traurig zu Hause war, verzweifelt, verstört und ganz allein, da fielen mir meine "Chatfreunde" ein. Ich dachte: "Ich muß jetzt zu Freunden gehn, ich mach den PC an dort werd ich sie sehen." Doch was ich sah, das waren die Namen von Leuten, die jeden Abend kamen. Sie warfen Worte und Sätze in den Raum doch, was ich fühlte, das ahnten sie kaum. Sie riefen "hallo" und "lol" und "komm doch herein wir sind deine Freunde, hier bist du daheim." Ich sah mich um, ich "kannte" jeden ich dachte: "jetzt endlich kann ich mit jemanden reden." Ich flüsterte hier und flüsterte dort es kam auch zurück mal ein nettes Wort. Doch bald merkte ich: das kann es nicht sein, die netten Worte sind alle nur Schein, ohne Gefühle und Emotionen, leere Phrasen, der blanke Hohn !!!!!! Ich war zwischen Freunden und doch so allein!! Jetzt wußte ich: Das kann mein Leben nicht sein. Plötzlich wurde mir grausam klar, was dies doch für eine Traumwelt war. und wenn du das Gegenteil beweisen kannst schreib mir ruhig vielleicht finde ich den Glauben wieder das hinter jedem Pc ein Mensch sitzt !!! (Verfasser unbekannt) ohne eigenes Verschulden sind alle Geschöpfe durch die Schuld des Menschen der Vergänglichkeit ausgeliefert.Aber es gibt Hoffnung Römer 8, 19-21 |
| 44. rolli: (29.05.2008 20:43:25) Beiträge: 388 |
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| Heinrich Heine schrieb aber auch:Zerschlagen ist die alte Leier am Felsen,welcher Christus heisst.Die Leier die zum Aufruhr klang.Oh Herr,vergib mir meine Lieder.Er wurde wohl auf der Matratzengruft weise.Mehr über Heinrich Heine findet man im Heinrich Heine Museum in Düsseldorf.Ich denke Heine meinte es gut,als er im Wintermärchen Missstände offen ansprach. |
| 45. Mainstreet: (30.05.2008 10:53:27) Beiträge: 371 |
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| Amni Schönes Gedicht Wie siehst Du das mit dem Gedicht? Bist Du in der Lage wie im Gedicht? Gruss Mainstreet Ihr seid das Licht der Welt (Matth. 5,14) |
| 46. Amni: (30.05.2008 14:13:38) Beiträge: 456 |
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| Mainstreet Habe das Gedicht in Gedenk-Seiten gefunden in denen ich in den lezten Tagen so bin,ich finde,dass es der Wahrheit entsprechen kann.Es muss sich jeder selber abgrenzen.Nur suche ich keinen Partner, wie das viele machen so in Chats,bin halt überall im Internet immer auf der Suche nach "Vergangenem". ohne eigenes Verschulden sind alle Geschöpfe durch die Schuld des Menschen der Vergänglichkeit ausgeliefert.Aber es gibt Hoffnung Römer 8, 19-21 |
| 47. honigbluete: (09.12.2008 23:26:45) Beiträge: 1 |
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| Der störrische Esel und die süße Distel (Karl Heinrich Waggerl) Als der heilige Josef im Traum erfuhr, dass er mit seiner Familie vor der Bosheit des Herodes fliehen müsse, weckte der Engel in dieser bösen Stunde auch den Esel im Stall. "Steh auf!" sagte er von oben herab, "du darfst die Jungfrau Maria mit dem Herrn nach Ägypten tragen." Dem Esel gefiel das gar nicht. Er war kein sehr frommer Esel, sondern eher ein wenig störrisch von Gemüt. "Kannst du das nicht selber besorgen?" fragte er verdross. "Du hast doch Flügel, und ich muss alles auf dem Buckel schleppen! Warum denn gleich nach Ägypten, so himmelweit!" "Sicher ist sicher!" sagte der Engel; und das war einer von den Sprüchen, die selbst einem Esel einleuchten müssen. Als er nun aus dem Stall trottete und zu sehen bekam, welch eine Fracht der heilige Josef für ihn zusammengetragen hatte, das Bettzeug für die Wöchnerin und einen Pack Windeln für das Kind, das Kistchen mit dem Gold der Könige und zwei Säcke mit Weihrauch und Myrrhe, eilen Laib Käse und eine Stange Rauchfleisch von den Hirten, den Wasserschlauch, und schließlich Maria selbst mit dem Knaben, auch beide wohlgenährt, da fing er gleich wieder an, vor sich hinzumaulen. Es verstand ihn ja niemand außer dem Jesuskind. "Immer dasselbe", sagte er, "bei solchen Bettelleuten! Mit nichts sind sie hergekommen, und schon haben sie eine Fuhre für zwei Paar Ochsen beisammen. Ich bin doch kein Heuwagen", sagte der Esel, und so sah er auch wirklich aus, als ihn Joseph am Halfter nahm; es waren kaum noch die Hufe zu sehen. Der Esel wölbte den Rücken, um die Last zurechtzuschieben, und dann wagte er einen Schritt, vorsichtig, weil er dachte, dass der Turm über ihm zusammenbrechen müsse, sobald er einen Fuß voransetze, Aber seltsam, plötzlich fühlte er sich wunderbar leicht auf den Beinen, als ob er selber getragen würde; er tänzelte geradezu über Stock und Stein in der Finsternis. Nicht lange, und es ärgerte ihn auch das wieder. "Will man mir einen Spott antun?" brummte er. "Bin ich etwa nicht der einzige Esel in Bethlehem, der vier Gerstensäcke auf einmal tragen kann?" In seinem Zorn stemmte er plötzlich die Beine in den Sand und ging keinen Schritt mehr von der Stelle. Wenn er mich auch noch schlägt, dachte der Esel erbittert, dann hat er seinen ganzen Kram im Graben liegen! Allein Joseph schlug ihn nicht. Er griff unter das Bettzeug und suchte nach den Ohren des Esels, um ihn dazwischen zu krauen. "Lauf noch ein wenig", sagte der heilige Joseph sanft, "wir rasten bald!" Daraufhin seufzte der Esel und setzte sich wieder in Trab. So einer ist nun ein großer Heiliger, dachte er, und weiß nicht einmal, wie man einen Esel antreibt! Mittlerweile war es Tag geworden, und die Sonne brannte heiß. Joseph fand ein Gesträuch, das dünn und dornig in der Wüste stand; in seinem dürftigen Schatten wollte er Maria ruhen lassen. Er lud ab und schlug Feuer, um eine Suppe zu kochen; der Esel sah es voll Misstrauen. Er wartete auf sein eigenes Futter, aber nur, damit er es verschmähen konnte. "Eher fresse ich meinen Schwanz", murmelte er, "als euer staubiges Heu!" Es gab jedoch gar kein Heu, nicht einmal ein Maul voll Stroh; der heilige Joseph, in seiner Sorge um Weib und Kind, hatte es rein vergessen. Sofort fiel den Esel ein unbändiger Hunger an. Er ließ seine Eingeweide so laut knurren, dass Joseph entsetzt um sich blickte, weil er meinte, ein Löwe säße im Busch. Inzwischen war auch die Suppe gar geworden, und alle aßen davon. Maria aß, und Joseph löffelte den Rest hinterher, und auch das Kind trank an der Brust seiner Mutter; nur der Esel stand da und hatte kein einziges Hälmchen zu kauen, Es wuchs da überhaupt nichts, nur etliche Disteln im Geröll. "Gnädiger Herr!" sagte der Esel erbost und richtete eine lange Rede an das Jesuskind; eine Eselsrede zwar, aber ausgekocht scharfsinnig und ungemein deutlich in allem, worüber die leidende Kreatur vor Gott zu klagen hat. "I-a!" schrie er am Schluss, das heißt: "So wahr ich ein Esel bin!" Das Kind hörte alles aufmerksam an. Als der Esel fertig war, beugte er sich herab und brach einen Distelstängel; den bot es ihm an. "Gut!" sagte er, bis ins Innerste beleidigt. "So fresse ich eben eine Distel! Aber in deiner Weisheit wirst du voraussehen, was dann geschieht. Die Stacheln werden mir den Bauch zerstechen, so dass ich sterben muss, und dann seht zu, wie ihr nach Ägypten kommt!" Wütend biss er in das harte Kraut, und sogleich blieb ihm das Maul offen stehen; denn die Distel schmeckte durchaus nicht, wie er es erwartet hatte, sondern nach süßestem Honigklee, nach würzigstem Gemüse. Niemand kann sich etwas derart Köstliches vorstellen, er wäre denn ein Esel. Für diesmal vergaß der Graue seinen ganzen Groll. Er legte seine langen Ohren andächtig über sich zusammen, was bei einem Esel soviel bedeutet, wie wenn unsereins die Hände faltet. |
| 48. solitär: (17.12.2008 20:03:59) Beiträge: 91 |
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| Ein Abend Ende November 2008. Ich betrete das Schlafzimmer und obwohl kein Licht brennt, ist es erstaunlich hell. Ah, der Nachbar hat wieder seine Weihnachtsbeleuchtung installiert, die nun durch mein Fenster scheint. Den ganzen Sommer über habe ich schon den Blick in seinen mit Liebe gepflegten Garten genossen und nun hat er einmal mehr etwas geschaffen, das manche andere Beleuchtung in der Ausgestaltung übertrumpft. Der Mann hat zweifellos Geschmack und das Flair aus Wenigem und auf kleinem Raum etwas Wunderschönes zu kreieren. Es ist sehr hell, aber es wirkt nicht kitschig oder überladen. Ich kann gar nicht anders als mich einfach nur freuen. Das geht so viele Abende, aber eines Abends gehen meine Gedanken zu dem Mann der das alles geschaffen hat und urplötzlich fällt ein Wermutstropfen in meine Freude. Erst finde ich es einfach nur schade und dann fast schon grotesk, dass das viele Licht, symbolisch gesprochen, noch nicht sein Herz erreicht hat. Er lebt seit nahezu 20 Jahren mit einem Nachbarn im Streit. Nicht dass sie mit Knüppeln aufeinander losgehen, aber dieser unterschwellige Konflikt zieht sich durch alle Begegnungen der Beiden. Das gegenseitige hinter dem Rücken reden, das sich Anfeinden mit spitzen Bemerkungen, das sich gegenseitig das Leben schwer machen, das Ausdrücken von Missfallen bei Dingen die bei jedem andern Menschen toleriert würden, das wogt hin und her das ganze Jahr hindurch. Es liegt für mich oft beinahe greifbar in der Luft wenn die beiden sich nur schon auf 20 Meter nähern. Wie hiess doch noch der Spruch??? Mensch spar dir deine Kerzen, wenns dunkel bleibt im Herzen. Für mich war oben beschriebener Gedankengang Grund genug mich zu fragen, ob ich denn Licht im Herzen habe oder noch wichtiger, ob ich denn überhaupt bereit bin Licht in mein Herz zu lassen. |
| 49. Amni: (04.07.2010 15:56:57) Beiträge: 456 |
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| etwas zum Nachdenken Kleiner Mann Was Nun? Was braucht der Mensch zum Leben? Die Hoffnung braucht er und das Brot Hoffnung steigert die Seele, Brot gibt Lebenskraft dazu Was braucht der Mensch zum Sterben? Gewissheit, dass er wertvoll war Die Liebe seiner Nächsten, denen er die Hoffnung gab Was bleibt von einem Menschen, wenn er nicht lebt noch sterben kann Weil ihn der Herr der neuen Zeit zum Wegetier verdammt? Kleiner Mann was nun? Es gibt nichts mehr zu tun Maschinen haben dich ersetzt Die Zeit ist an dir vorbeigehetzt Sie ließ dich einfach stehn In einem toten Leben Kleiner Mann was nun? Umsonst ist all dein Sein und dein Bemühn Umsonst ist all dein Sein Was macht den Mensch zum Menschen? Die Liebe die er geben kann Sie brennt wie ein Feuer, durchbricht den stärksten Bann Was macht den Mensch zum Menschen? das Leid, das er erträgt Die Schlacht in seinem Herzen, die er täglich schlägt Was bleibt von einem Menschen, wenn er nicht liebt noch leiden kann Weil ihn der Herr der neuen Zeit zum Wegetier verdammt? Kleiner Mann was nun? Es gibt nichts mehr zu tun Maschinen haben dich ersetzt Die Zeit ist an dir vorbeigehetzt Sie ließ dich einfach stehn In einem toten Leben Kleiner Mann was nun? Umsonst ist all dein Sein und dein Bemühn Umsonst ist all dein Sein Was ist das für ein Mensch, der keine Hoffnung hat der weder Lieb noch noch Leid erträgt, nicht leben und nicht sterben kann? Kleiner Mann was nun? Es gibt nichts mehr zu tun Maschinen haben dich ersetzt Die Zeit ist an dir vorbeigehetzt Sie ließ dich einfach stehn In einem toten Leben Kleiner Mann was nun? Umsonst ist all dein Sein und dein Bemühn Umsonst ist all dein Sein und dein Bemühn Umsonst ist all dein Sein ohne eigenes Verschulden sind alle Geschöpfe durch die Schuld des Menschen der Vergänglichkeit ausgeliefert.Aber es gibt Hoffnung Römer 8, 19-21 |
| 50. solitär: (25.07.2010 17:45:02) Beiträge: 91 |
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| Eine Geschichte die das Leben ( der Chat) schrieb. Etwas apathisch sass ich kürzlich vor dem Fernseher. Es lief irgendeine Reportage die mich eigentlich nicht sonderlich interessierte, aber aus unerfindlichen Gründen schaltete ich nicht um. Der Name einer der porträtierten Personen kam mir irgendwie bekannt vor, aber ich konnte ihn nicht einordnen. Dann plötzlich dämmerte es mir. Es war jene Person die sich vor über fünf Jahren immer wieder im Chat aufhielt, mit ihren Aussagen provozierte und die Chatteilnehmer irritierte. Eines Abends sprach sie eindringlich davon, dass sie sich das Leben nehmen wolle. Das spaltete die Chatter in zwei Lager. Einige glaubten, dass es sich einfach um ein Affentheater handelte, Andere glaubten dass die Lage sehr ernst sei. Da es immer mal wieder Leute im Chat gab die offenbar einen Hang zum Theatralischen hatten, ihre Situation extrem überzeichneten oder einfach etwas Aufmerksamkeit wollten um allenfalls gar den Chat zu beherrschen, war die Spaltung der Chatgemeinde nicht verwunderlich. Die Kommentare waren entsprechend, auf der einen Seite von Mitgefühl geprägt, auf der andern Seite ablehnend oder gar sarkastisch. Was also sollte der Einzelne tun? Irgendwann formierte sich dann ein gemeinsames Gebet für diese Person und noch am gleichen Abend kam sie in Kontakt mit einer christlichen Organisation die sich Randständigen annimmt. Und so erfuhr ich also nun aus einer Fernsehsendung, dass die Betreffende nach langer Odyssee wieder festen Boden unter den Füssen hat und sich offenbar des Lebens erfreut. Ob sie zum Glauben gefunden hat weiss ich nicht, aber ich denke, dass das nicht so wichtig ist zu wissen, wichtiger scheint mir die Tatsache, dass einmal mehr der Chat oder seine Teilnehmer etwas Positives bewirken konnten. |
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