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Job weg, Ehe futsch...
Wer hat sich das nicht schon gefragt? Warum läßt Gott zu das man seinen Job verliert, das wir Not leiden, die Ehe hin geht, warum ein nahe stehender gestorben ist...?
Zunächst müssen wir aber auf den Widerspruch in der Fragestellung aufmerksam machen:
Ist dieser Gott wirklich GOTT, dann ist er weder unser Hampelmann, noch uns Rechenschaft schuldig!

Wir als Europäer haben damit naturbedingt unsere Probleme. Afrikaner die noch ihren Stammeshäuptling haben verstehen dies viel besser: Wenn der Häuptling etwas sagt, dann ist das Gesetz - und jeder bloße Widerspruch wird sofort mit dem Tode bestraft (so war es zumindest bisher)! Daher verstehen die Afrikaner nicht die Europäer, daß wir unseren "Häuptling" (Bundeskanzler) wieder abwählen und auch Opposition dulden.
Wenn wir auch keine solchen Vorbilder haben, es bleibt dabei: ER ist der HERR und ihm steht es zu, zu schalten und zu walten wie ER es für richtig hält.



1. Um die Frage klären zu können müssen wir zunächst mit Gottesfurcht an das Thema herangehen.
"Die Furcht des Herrn ist der Weissheit Anfang" (Psalm 111, 10)

ABER: Er liebt uns - seine Geschöpfe, die nach seinem Bilde geschaffen wurden.
Damit wir mit dem heiligen Gott wieder Frieden haben können sandte er seinen Sohn, den er an unserer statt verhöhnen, geißeln und schließlich töten ließ!
Also KANN Gott gar nicht etwas zulassen, ohne dabei irgend einen Grund zu haben!
Wie könnte er - obwohl er unsere Boshaftigkeit seit vielen tausend Jahren kennt - solch eine Liebestat durchführen und gleichzeitig kein Interesse an uns haben?!?



2. Gott hat uns sehr lieb - somit muss er einen Grund für sein Handeln oder "zulassen" haben!
"Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leidens, daß ich euch gebe das Ende, des ihr wartet." (Jeremia 29, 11)

Da er "Gott" ist, kann er mit uns auch machen was er will!
"... Und ich ging hinab in des Töpfers Haus, und siehe, er arbeitete eben auf der Scheibe. Und der Topf, den er aus dem Ton machte, mißriet ihm unter den Händen. Da machte er einen andern Topf daraus, wie es ihm gefiel. Da geschah des HERRN Wort zu mir und sprach: Kann ich nicht also mit euch umgehen, ihr vom Hause Israel, wie dieser Töpfer? spricht der HERR. Siehe, wie der Ton ist in des Töpfers Hand, also seid auch ihr vom Hause Israel in meiner Hand." (Jeremia 18)

Doch hier sehen wir gleich dreierlei:
1. Gott kann mit uns machen was ER will
2. Gott hat ein Ziel mit uns
3. Damit wir das Ziel erreichen, müssen wir noch die "richtige Form" bekommen

Denken wir nur an Edelsteine: Wie müssen diese geschliffen werden und "Qualen" erleiden! Ja, es werden ständig Teile abgerissen / abgeschmirgelt d.h. es kostet also den Stein auch eigene Substanz!
Aber was wird dadurch erreicht? Schließlich haben sie die von uns allen hoch geschätzte Form und Schönheit!
Sogar Überfälle werden unternommen, um diese Kostbarkeiten zu stehlen und in deren Besitz zu kommen!

Können wir schon erahnen, welche Herrlichkeit aus uns einmal strahlen soll?!? Aber: Lassen wir Gott uns formen?!?
Vielleicht beten wir: Gott segne mich - und wissen gar nicht, was "wahrer Segen" aber auch zunächst bedeutet!
Gottes Wort sagt:
"Demütigt euch vor Gott, so wird er euch erhöhen." (Jaklobus 4, 10)

Aber wenn Gott uns erhöhen möchte, und anfängt aus dem "Rohstein" etwas zu meißeln, schreien wir gleich:
Oh nein, aufhören!!!
Vielleicht sollten wir eher fragen: Warum laufen so viele "Rohdiamanten" ohne oder nur mit wenig Schönheit herum?!?

Denken wir an das Gold:
"Und ich will den dritten Teil durchs Feuer führen und läutern, wie man Silber läutert, und prüfen, wie man Gold prüft. Die werden dann meinen Namen anrufen, und ich will sie erhören." (Sachaja 13, 9)

"Ich rate dir, daß du Gold von mir kaufest, das mit Feuer durchläutert ist, daß du reich werdest" (Offenbarung 3, 18)

Durch welche Feuersglut muß das Gold gehen um geläutert zu werden um schließlich solch edles Metall zu sein!

Wie sieht es aus, wenn wir dann aber an Menschen denken, die viel Schweres erlitten haben und doch gottesfürchtig "Ja, Vater" sagten und sich von Gott formen ließen? Haben diese Menschen nicht eine wunderbare "Schönheit"?